Gute Platzierungen für drei Tri-Forcer bei Sprint WM in Rotterdam
28.09.2017 11:35
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v.l. Günter Rothmayer, Peter Leinweber und Lutz Ranscht

 

2017-09-17 ITU Grand Final Rotterdam - Weltmeisterschaft der Altersklassen

Bei den Weltmeisterschaften der Altersklassen starteten am 17. September insgesamt 1.600 Triathleten aus 78 Nationen über die Triathlon Sprintdistanz Triathlon (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren,  5 km Laufen). Drei heimische Triathleten von Tri-Force Fulda, Lutz Ranscht, Günter Rothmayer und Peter Leinweber hatten sich gezielt auf diese Weltmeisterschaft vorbereitet. Sie starteten im deutschen Team, welches 52 Altersklassen Triathleten umfasste.

Der Auftakt beim Schwimmen im Rheinhafen verlief für Lutz Ranscht sehr gut. Er kam unter den ersten fünf seiner Altersklasse aus dem 16 Grad kalten Wasser des Rheinhafens. Im Neoprenanzug wurde bereits hier beim Schwimmen um jede Position hart gekämpft.
Peter Leinweber kam vor seinem Vereinskollegen Günter Rothmayer in die erste lange Wechselzone und ging auf die Radstrecke. Für diese Sprint WM galt für die Altersklassen Windschattenfreigabe auf dem Rad. Somit war diese Weltmeisterschaft beim Radfahren ein ungewohntes Format. Alle drei Tri-Forcer hatten jedoch bereits in den vergangenen Jahren einen solchen Wettkampf mit Windschatten-freigabe absolviert. Sie kannten die besondere Herausforderung denn nur in einer Radgruppe war eine schnelle Radzeit möglich.

Ranscht fand sich gleich in einer Dreier Radgruppe wieder welche dann noch auf sechs Fahrer anwuchs. Dies war eine ideale Konstellation für die technisch anspruchsvolle 20 km Radrunde. Zunächst ging es über die Erasmusbrücke, das Wahrzeichen Rotterdams. Diese bildete den Auftakt für den mit Kurven und permanenten Richtungswechseln gespickten Radkurs. Gefahren wurde meist auf Radwegen mit Kopfsteinpflaster. Die einzig kurze Passage auf einer Straße hatte dann Bodenwellen zur Verkehrsberuhigung. Das Radfahren in der Gruppe erforderte allerhöchste Konzentration und es galt ständig mit harten Antritten die Position zu halten. Somit ging es wie bei einer Tour de France Etappe durch Rotterdam. Zwei weitere Brücken mit kurzen steilen Anfahrten sorgten für zusätzliches Taktieren innerhalb der verschiedenen Radgruppen.

Leinweber und Rothmayer mussten zunächst beide auf dem Rad viel investieren um jeweils schnelle Radgruppen zu bilden. Nach rund 15 Kilometern schaffte Rothmayer sogar den Anschluss an Leinweber. Beide wechselten sehr schnell und gingen als erste Ihrer Radgruppe aus der Wechselzone auf die Laufstrecke. Jetzt kam die Stunde der starken Läufer und das Feld sortierte sich nochmals neu auf der welligen fünf Kilometer langen Laufstrecke durch den Park bis hin zum Zieleinlauf.

Lutz Ranscht erreichte den 16. Platz bei 33 Startern in seiner Altersklasse 70.
Günter Rothmayer konnte sich noch von Leinweber absetzen und belegte Platz 40 in der AK 50.
Peter Leinweber folgte nur 58 Sekunden dahinter auf Platz 48 von 100 Startern in der Altersklasse 50.
Alle drei platzierten sich trotz starker Konkurrenz im guten Mittelfeld Ihrer Altersklasse und waren somit hoch zufrieden mit Ihren Ergebnissen und dem gelungenen Saisonabschluss.

 „Eine Weltmeisterschaft mit Windschattenfreigabe auf solch einem technisch schwierigen Radkurs war eine ganz besondere Herausforderung.“ lautete das einstimmige Fazit der erfahrenen Triathleten, die in der Vergangenheit bereits mehrfach bei Altersklassen Weltmeisterschaften gestartet sind.

Lutz Ranscht
16. Platz-AK 70 
Gesamtzeit 1:36:30
Splitzeiten (15:26/07:13/41:45/2:44/29:25)

Günter Rothmayer
40. Platz AK 50
Gesamtzeit 1:14:46
Splitzeiten (13:36/4:28/34:24/2:02/20:17)

Peter Leinweber
48. Platz AK 50
Gesamtzeit 1:15:44
Splitzeiten (13:17/4:31/34:43/1:41/21:35)


 

 

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Tri-Force Fulda e.V.