Möller mit Ergebnis bei Europameisterschaft zufrieden
28.06.2018 12:38
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Der Eichenzeller Triathlet Uwe Möller von TriForce-Fulda ist mit seinem Ergebnis bei der Ironman 70.3 Europameisterschaft im dänischen Kronborg letzten Sonntag zufrieden. Das Wetter war allerdings nicht nach Möllers Geschmack. Noch während der morgendlichen Vorbereitung des Equipments begann es zu regnen und es wehte ein unangenehm kühler Wind. Es war wie schon so oft oben im Norden kein Wetter für T-Shirt und kurze Hose. Zum Glück beruhigte sich die Lage vor dem Start etwas. Nachdem bereits um 08:50 Uhr die Profiathleten ihren Sprung in das kühle Hafenbecken von Kronborg absolviert hatten, ging es für Möller via Rolling Start um 9:02 Uhr auf die 1,9 km lange Schwimmstrecke. Diese war aufgrund der hohen Teilnehmerzahl von 2.500 Athleten von ursprünglich zwei auf eine Runde abgeändert worden und mit vielen engen und kurvenreichen Passagen gespickt, in der es zu unangenehmen Tritten und Schlägen unter den Athleten kam. Möller hatte nach 29:24 Minuten wieder festen Boden unter den Füßen, war mit seiner Schwimmzeit allerdings nicht ganz zufrieden.

Anschließend musste eine sehr lange Wechselzone durchlaufen werden in der der Neoprenanzug gegen den bereits darunter getragenem Rennanzug getauscht wurde. Schnell wurde sich dann das Rad gegriffen und es ging auf die 90 km lange Radstrecke. Auch diese wurde in diesem Jahr aufgrund der hohen Teilnehmerzahl angepasst und war wie auf Möller zugeschnitten. Es war bei zwischendurch einsetzendem Starkregen, wechselnden Straßenbelägen und sogar einer Ölspur auf der Strecke viel technisches Know How gefragt. Möller absolvierte die Raddisziplin in rasanten 2:19:16 Stunden und hatte mit seinem durch Michael Malkmus von der Bike Box in Fulda mit neuem Equipment ausgerüstetem und perfekt eingestelltem Profirad viel Spaß.

Nun galt es als Letztes einen Halbmarathon zu absolvieren. Die Laufstrecke wurde zuschauerfreundlich auf 3,5 Runden abgestimmt und wurde von Runde zu Runde immer voller. Man musste aufpassen, nicht in langsamere Athleten hineinzulaufen und sich an den teils sehr gut besuchten Verpflegungsstationen mit Getränken und Gels versorgen. Doch auch dies war für den 53-jährigen routinierten Eichenzeller kein Problem und er schaffte den Halbmarathon in einer Zeit von 1:40:55. Nach einer Gesamtzeit von 4:37:45 überquerte Möller unter dem Jubel tausender Zuschauer die Ziellinie. Mit dieser Zeit erreichte er in seiner Altersklasse den 11. Rang. Im Gesamtfeld lag er als 252. von 2240 Finishern im guten oberen Bereich. Ausruhen kann sich der Athlet des Fuldaer Traditionsvereins TriForce-Fulda allerdings nicht, bereits am 8.7. steht für ihn ein weiteres Rennen der gleichen Distanz in Schweden auf dem Programm. Der kurze Abstand zwischen den Wettkämpfen ist wichtig, um dem Körper die gewisse Tempohärte zu vermitteln die es in den entscheidenden Momenten im Triathlon braucht. Im September gibt es dann noch ein letztes Proberennen an der wunderschönen Ostsee, bevor es für Möller Anfang Oktober zur Härteprüfung bei der legendären Weltmeisterschaft auf Hawaii kommt. Hier ist dann garantiert keine Regenjacke mehr von Nöten.

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Tri-Force Fulda e.V.