Beim Kinzigman am 17.05.2026 handelte es sich um einen Teamwettkampf über die Sprintdistanz in der vierten und fünften Liga der HTL.
Der Saisonauftakt beim Kinzigman verlief unter besonderen Bedingungen. Aufgrund der zu kalten Wassertemperatur im See war ein Schwimmen trotz Neoprenpflicht nicht möglich, weshalb der ursprünglich geplante Triathlon kurzfristig in einen Duathlon umgewandelt werden musste. Dadurch änderte sich nicht nur der Ablauf, sondern auch die Dynamik innerhalb der Teams deutlich.
Leider hatten wir keine wirklich homogene Gruppe, da die Leistungsniveaus innerhalb des Teams teilweise auseinanderlagen. Besonders auf dem Rad hat dadurch der gewohnte Rhythmus gefehlt, was das Rennen zusätzlich erschwert hat. Beim ersten Lauf mussten wir in der Wechselzone bereits den ersten Mann ziehen lassen. Im weiteren Verlauf wurde es vor allem auf der Laufstrecke hart: Zwei Athleten aus unserem Team kämpften mit starken Krämpfen, sodass wir sie gemeinsam über die Strecke
gebracht haben.
Zusätzlich unterstützte die fünfte HTL-Liga-Starterin Franziska Brandmeier die Männerrunde. Jeder im Team brachte unterschiedliche Stärken und Schwächen mit, dennoch nahmen alle jederzeit Rücksicht aufeinander und unterstützten sich vom ersten bis zum letzten Moment gegenseitig.
Außerdem war unser geschätzter Vereinskollege Tobias Schmitt als Wettkampfrichter vor Ort und sorgte dafür, dass der Wettkampf organisatorisch reibungslos und nach Plan ablief.
In der Gesamtwertung erreichte unsere vierte HTL-Mannschaft den fünften Platz. Die fünfte HTL-Mannschaft belegte am Ende Rang sieben. Bei den Platzierungen und Ergebnissen ist allerdings noch Luft nach oben, wobei man natürlich berücksichtigen muss, dass es sich noch um einen sehr frühen Zeitpunkt in der Saison handelt.
Für mich persönlich war es außerdem die erste Teilnahme an einer Ligasaison in der vierten HTL. Es war definitiv eine große Herausforderung, mit den bereits erfahrenen und alteingesessenen Athleten mitzuhalten. Im weiteren Verlauf des Rennens habe ich jedoch alles gegeben, um die Gruppe bestmöglich zu unterstützen. Insgesamt hat mir der Wettkampf sehr viel Spaß bereitet und ich blicke positiv auf die kommenden Rennen und die weitere Saisonentwicklung.
Trotz aller Veränderungen kann man am Ende wieder sagen, dass ein Teamwettkampf etwas Besonderes
ist. Genau diese Momente – gemeinsam leiden, kämpfen und sich gegenseitig unterstützen – machen
solche Rennen zu einigen der besten Wettkämpfe im Jahr.



