
Mit gleich drei Mannschaften und insgesamt zwölf Athletinnen und Athleten reiste die Tri-Force Fulda zum Rodgau Triathlon an. Einer beliebten Veranstaltung im hessischen Triathlon-Kalender, die kontinuierlich gewachsen ist und bei der mittlerweile rund 800 Starterinnen und Starter an den Start gingen. Die Tri- Force Fulda war auf der olympischen Distanz mit je einer Mannschaft der 4. und 5. Hessenliga sowie der 1. Seniorenliga vertreten. Es wurde ein spannender Wettkampftag, der noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Die Bedingungen in Rodgau waren nahezu ideal: „Perfekte Wassertemperatur“, wie es Christoph Diegel beschrieb und dazu eine flache, schnelle Strecke sowohl auf dem Rad als auch beim Laufen. „Eine flache Strecke – gut für persönliche Rekorde“, brachte es Martin Fitzke auf den Punkt.
Das Schwimmen selbst geriet allerdings zu einem echten Kraftakt. Durch die Massenstarts entstand ein „chaotisches Schwimmen“, wie Jannik Hohmeier berichtete. Trotz einigem Gerangel wurde die erste Disziplin durchaus positiv bewertet. Die Wassertemperatur, die gute Wasserqualität und die äußeren Bedingungen sorgten dafür, dass trotz des turbulenten Starts alle Athleten gut ins Rennen fanden.
Auf der Radstrecke ging es dann nicht weniger actionreich zu: Bei strahlendem Sonnenschein ging es auf die flache und daher sehr schnelle Radstrecke, auf der einige Athleten Geschwindigkeitsrekorde erzielten. Nicht jeder Wettkampftag verlief jedoch nach Plan. Für Felix Martella endete das Rennen nach 15 Kilometern auf dem Rad vorzeitig. Ein platter Hinterreifen setzte seinem Tag ein abruptes Ende. Ein bitterer Moment, der aber auch die Unvorhersehbarkeit des Sports zeigt und den Rest des Teams umso mehr anspornte, eine starke Teamleistung zu zeigen.
Die abschließende schnelle Laufstrecke rund um den Badesee verlangte den Athleten bei mittlerweile hohen Temperaturen viel ab- dennoch konnten alle verbliebenen Athleten den Wettkampf erfolgreich beenden und gemeinsam im Ziel feiern.
Besonders hervorzuheben war die gute Stimmung im Team: Mit drei Mannschaften vor Ort entstand eine Atmosphäre, die von gegenseitiger Unterstützung und Anfeuerung geprägt war – ein Umstand, der den Wettkampftag für alle Beteiligten zu etwas Besonderem machte. Sportlich stachen dabei vor allem die Athleten der 1. Seniorenliga heraus, die mit starken Leistungen und einem 3. Platz in der Teamwertung für Aufsehen sorgten.
Am Ende überwog trotz einzelner Rückschläge die positive Bilanz: Eine top organisierte Veranstaltung mit schöner Streckenführung, sommerliche Bedingungen und einem starken Teamauftritt.
Für die Tri-Force Fulda war der Rodgau Triathlon damit ein gelungener Wettkampftag – geprägt von starken Leistungen, echtem Teamgeist über alle Mannschaften hinweg und der gemeinsamen Freude am Sport, die den Verein seit jeher auszeichnet.


