Tri-Force Fulda Athleten bei der Challenge Walchsee erfolgreich
01.07.2021 17:46
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Ein unglaubliches und ereignisreiches Wochenende liegt hinter den Athleten von Tri-Force Fulda. Nachdem die vergangenen Monate sehr schwierig waren und das Training unter der Pandemie gelitten hatte, freuten sich Marcus Leinweber, Fabian Junk und Janine Junk umso mehr, als erst vor wenigen Wochen bekannt gegeben wurde, dass die Challenge Kaiserwinkl-Walchsee tatsächlich stattfinden wird. Da im Rahmen dieses Rennens ebenfalls die Multisport Europameisterschaften auf der Triathlon Mitteldistanz und im Aquabike ausgetragen wurden, waren die Tri-Forcer voller Motivation und die vergangenen Trainingseinheiten mit den Vereinskollegen sehr intensiv.

Noch einprägender wird ihnen jedoch noch das Rennen selbst in Erinnerung bleiben. Das Wetter in Tirol zeigte sich von seiner besten Seite und bot den Athleten perfekte Wettkampfbedingungen. Die Lufttemperatur stieg im Laufe des Tages auf knapp 30 Grad, die Wassertemperatur des Walchsees betrug angenehme 22,4 Grad. Aufgrund der Corona Maßnahmen erfolgte ein Einzelstart, bei dem die Athleten im Abstand von drei Sekunden nacheinander ins Wasser sprangen.

Zunächst startete Marcus Leinweber über die Triathlon Mitteldistanz von 1,9 km Schwimmen, gefolgt von 86 km Radfahren durch die hügelige Landschaft des Kaiserwinkls und den abschließenden Halbmarathon über 21 km, der in vier Runden um den idyllisch liegenden See führte. Marcus Leinweber hatte während seines Rennens alle Aspekte, eines über mehrere Stunden andauernden Wettkampfes, im Griff, sodass er seine Pacing- und Ernährungsstrategie gut umsetzen konnte. „Die Wettkampfstrecke am Walchsee ist überragend schön, sodass ich trotz der Anstrengung während des Rennens irgendwie immer ein Grinsen im Gesicht hatte, weil es so viel Spaß gemacht hat.“, sagte Leinweber nach dem Zieleinlauf. Zufrieden mit seinem Rennen schaut er mit Vorfreude auf seinen nächsten Wettkampf beim Ironman 70.3 in Graz Ende August.

Janine und Fabian Junk starteten in der Disziplin Aquabike, welche aus der Kombination Schwimmen und Radfahren besteht. „In der Zeit von Oktober bis Mai waren wir nur ganze zwei Mal überhaupt Schwimmen und es war nicht immer einfach, sich zu motivieren und das Training im Frühjahr zu steigern, wenngleich die Corona-Maßnahmen immer weiter verschärft wurden. Wir hatten immer die Ungewissheit, dass die Wettkämpfe, auf die wir hintrainieren, nicht stattfinden werden. Zudem waren wir uns bewusst, dass wir aufgrund des Trainingsausfalles nicht die zu Beginn der Vorbereitung erhoffte Leistung erbringen werden können. Aber wie sich herausstellte, erging es Athleten aus anderen Nationen nicht anders, die teilweise erst gar nicht angetreten sind.“ resümierte Fabian Junk.

Auf der Strecke lief es dann für die beiden Tri-Forcer besser als gedacht und es folgte der Höhepunkt ihrer sportlichen Laufbahn. Janine Junk finishte als 2. in ihrer Altersklasse W25-29 und wurde damit Vize-Europameisterin. Fabian Junk wurde 3. in seiner Altersklasse M35-39 und gewann damit die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft. „Das Ergebnis ist für uns ein Traum und ein unglaubliches Erlebnis“, so die beiden. Fabian Junk ist aufgrund seines Ergebnisses nun auch für die Aquabike Weltmeisterschaft auf der Langdistanz nominiert, die im September im niederländischen Almere stattfinden wird.


Ergebnisse

Fabian Junk / Aquabike
Swim 33:50 min
Bike 2:27 h
Gesamt 3:05 h
AK Platz 3

Janine Junk / Aquabike
Swim 37:59 min
Bike 3:06 h
Gesamt 3:47 h
AK Platz 2

Marcus Leinweber / Mitteldistanz
Swim 33:57 min
Bike 2:57 h
Run 2:28 h
Gesamt 6:05 h
AK Platz 38
 
 

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Tri-Force Fulda e.V.